Friday, 17 October 2014

Trilogie: RundumVerwirklicht

Die Trilogie "RundumVerwirklicht" vereinigt meine drei Gedichtebände 
"StigmaVerziert", "UnsinniVersum" und "BallastVerlust" auf 192 Seiten.

"Simon Felix Geiger ist unbestreitbar ein Sprachartist. Wie er in "Rundumverwirklicht", seinem Omnibus, der seine Lyrikbände "StigmaVerziert", "Unsinniversum" und "Ballastverlust" vereinigt, der deutschen Sprache unverbrauchte Reimworte abstreichelt, sucht seinesgleichen. Hut ab! Doch kann der Inhalt mit der Form mithalten? Geiger ist ein Gedankenlyriker, einer, der lyrisch philosophiert, pädagogisiert, psychologisiert. Dies alles auf der Grundlage erlebter und erlittener Erfahrung. Kraft gewinnen seine Texte aus der Authentizität, mit der sie den Leser ohne Maskierung, dabei nie platt, sondern herausfordernd ansprechen. Besonders die Texte, in denen ihm schwierigste Auseinandersetzung mit den eigenen Unzulänglichkeiten und Abstürzen gelingt, übertrifft seine Sprache jede bloße Gefälligkeits- oder Hermetikslyrik. Hier ist Geiger ganz bei sich, hier vermag er seinen Seelensound unverfälscht abzurufen und das Publikum zu packen. Ich wünsche mir, dass da noch mehr nachkommt."
  
Lutz Brien

Bestellungen bitte per eMail an: simon.geiger@yahoo.de
(ISBN 978-3-942637-55-8 - ab sofort für 12,95 Euro*)

*bis 31.12.2014 gibt
es ein exklusives Sonderangebot: Für 17,95 Euro: 1 x RundumVerwirklicht + ein aktuelles 10er-Postkarten-Set inklusive und das alles -versandkostenfrei- nach Hause geliefert!

Sunday, 5 October 2014

teilhabeappell

ich steh außen vor
dem inneren kreis
zu dem ich nicht gehöre

leiht mir euer ohr
will ich rufen doch weiß
dass ich nur den frieden störe

ich bin kein teil
das am leben teilhat
ich habe nur mich selber

ich bin ein teil
das fortgefegt wird
allein werd ich tag für tag älter

ich wär gern ein teil
der am leben teilhat
statt einsam verdorrt zu verderben

leiht mir euer ohr
lasst mich in den kreis
ich möchte ein teil von euch werden

Thursday, 18 September 2014

end_scheidung

wer immer nur möglichkeit bleibt
sich niemals entscheidend befreit
befreit sich dennoch entschieden
denn alles ist möglich geblieben

wer sich endgültig entscheidet
den weg der gewissheit beschreitet
befreit sich durch das beschneiden
des wirrwarrs an möglichkeiten

aus entweder oder mal schauen
lässt sich nichts tragendes bauen
nur der der sich festlegt entscheidet
welche wege er fortan beschreitet

wo wir dank unsern entschlüssen
nicht mehr was wir sein könnten sein müssen
lernen wir in begrenzten ideen
für herznaheigenes einzustehen


(c) Foto | Julia Dreier  und  Text | Simon F. Geiger, Sept. 2014

Wednesday, 13 August 2014

Postkartenkollektion Vol. 3

Fotos. Michael Meier | Text. Simon Felix Geiger | Design. Marc J. Hofmann
Die Postkarten können einzeln oder im Set
per eMail bei mir bestellt werden: simon.geiger@yahoo.de

(nur solange der Vorrat reicht)











Sunday, 3 August 2014

Generation? Vielleicht...

»Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschenverächter, nicht raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen.« (D. Bonhoeffer)



Friday, 1 August 2014

einheitsangst

ist es nicht meist das fremde
das uns angst bereitet
so andersartig groß und unbekannt
dass sich in uns die furcht ausbreitet
dagegen haben wir nichts in der hand

laut stammtisch rasend schnell verbreitet
fällt es schon morgen ein in "unser" land
das fremde wird gemieden und es meidet
zwei fronten stehen frontal wand an wand

noch steht die angst in schafspelze gekleidet
und wartet still im vorurteil gebannt
doch wehe dem der diesen drachen reitet
den ersten stein wirft und den kampf entflammt

ist es nicht stets das fremde
das uns angst bereitet
so andersartig groß und unbekannt
dass sich in uns die furcht ausbreitet
dagegen haben wir nichts in der hand

dagegen oder miteinander
zusammen oder doch allein
die zukunft die wir mitentscheiden
kann jedenfalls nur eine sein

blickfang


mein Blick bleibt
in deinem Sichtfeld stecken

lass ihn
behutsam verweilen

und nie wieder los

Sinnentschwert

das ist der Sinn von Allem was einst war
dass es nicht bleibt mit seiner ganzen Schwere
dass es zu unserm Wesen wiederkehre
in uns verwoben tief und wunderbar

(R. M. Rilke)